Tag der Ideen

Ideenraum Witten
Highlights aus Witten
15.10.2011, Witten - Auf Tagen der Ideen wird erlebbar, dass es bereits Ideen gibt, für die es sich lohnt aktiv zu werden. In Zusammenarbeit mit interessierten Menschen aus Schulen & Hochschulen, Initiativen, Organisationen und Unternehmen entstandenen Impulse, die zum Nachdenken anregen, Bewusstsein bilden und Hoffnung geben können. Handlungsmöglichkeiten werden aufgezeigt und zu deren Umsetzung angeregt.
Es geht hier vor allem um Vernetzung, so soll auf Tagen der Ideen in offenen, konstruktiven und künstlerisch begleiteten Prozessen die Teilnehmer voneinander lernen und gemeinsam Ideen weiter entwickeln. Je unterschiedlicher die Teilnehmer sind, desto mehr können sie sich gegenseitig weiter bringen und gemeinsam weiter denken.
Zukunft? Ja, bitte! – Mit Lebensfreude und Energie begegneten die Menschen am „Tag der Ideen“ in Witten (NRW) den Problemen von heute und morgen. Möglich machten dieses Feuerwerk der Ideen und der Lebendigkeit der Verein „Ideen³“ und Studenten der Universität Witten/Herdecke an ihrer Hochschule. Ein Tag gefüllt mit Vorträgen und Diskussionen zum Thema nachhaltige Zukunft sowie der Möglichkeit zum Netzwerkeln und zum Ideenaustusch, ergänzt durch Kunst-Workshops, die zum Ausprobieren einluden.
Um was ging es konkret?
Hier eine kleine Themenauswahl (mit Linksammlung):
Die „Mobilität der Zukunft“ oder auch „Wie viel Firmenwagen will und braucht der Berufseinsteiger?“ war Thema von Michael Schramek, dem geschäftsführenden Gesellschafter von NiMo, dem „Netzwerk intelligente Mobilität“.
Ein weiteres wichtiges Stichwort ist „Social Banking“. Die beiden Einrichtungen mit Vorreiterrolle sind an dieser Stelle die Triodos Nachhaltigkeitsbank sowie die GLS (Gemeinschaft Leihen und Schenken).
In puncto „Social Business“ ist wohl vor allem die Internetplattform www.livingresponsible.de mit ihrer Förderung von nachhaltigem Konsum zu nennen.
Zu den zahlreich vertretenen gemeinnützigen Organisationen gehörten u.a.: „Rock your Life“, die Coachingbeziehungen zwischen SchülerInnen und Studierenden unterstützen. Und „JobAct“, eine Initiative, die mit Arbeitslosen zusammen neue Perspektiven schafft und so den Wiedereinstieg ins Berufsleben fördert.
Zum Thema Visionen waren außerdem Peter Piechotta, Geschäftsführer Hans Stockmar GmbH & Co. KG, sowie der Soziologe Dr. Sascha Liebermann von der Initiative „Freiheit statt Vollbeschäftigung“ zu Gast. Piechotta ließ Zuhörer an seinen Erfahrungen zur Frage „Kann ein Unternehmer von Visionen leben? Oder: Wie behält man seine Werte im Berufsleben?“ teilhaben, während Dr. Liebermann die Frage aufwarf: „Realistisch oder utopisch? Zum Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens“.
Umrahmt von künstlerischen und dialogischen Workshops rund um Geschlechterrollen, nachhaltiges Essen, Clowns in Krankenhäusern und vielem mehr, war das Programm des 5. „Tag der Ideen (TDI)“ ein reichhaltiges Angebot an Kreativität, Inspiration und Dialog.